„Die Patenfamilie ist wie erweiterte Familie“
Hildegard SpelthannSkF Düren
Welche Aufgaben ich als Familienpatin habe?
Ich bin seit neun Jahren in der Familie. Die Familie hat drei Kinder. Mittlerweile sind die schon größer, sie sind zwischen acht und zwölf Jahre alt. Ich gehe einen festen Tag in der Woche zu der Familie. Das ist immer mittwochs, denn dann arbeitet die Mutter. Ich koche, mache Hausaufgaben mit den Kindern oder spiele mit ihnen.
Wie ich von den Familienpaten erfahren habe?
Ich habe in der Zeitung davon gelesen.
Was mir die Familienpatenschaft bedeutet?
Sie gehört für mich mittlerweile dazu. Die Patenfamilie ist ein bisschen wie erweiterte Familie. Ich wollte nach dem Tod meines Mannes und meines zweiten Sohnes wieder eine Aufgabe haben. Mit dieser Aufgabe fühle ich mich ausgefüllt.
Wie ich mich vom Träger des Projektes betreut fühle?
Die Angebote sind sehr gut. Ich nutze die Treffen gerne zum Austausch mit anderen Paten. Ich fühle mich gut betreut.
Was ein Höhepunkt in meiner Zeit als Familienpatin war?
Ich kann kein einzelnes Highlight benennen. Für mich ist es jedes Mal ein Highlight, wenn die Kinder angelaufen kommen und mich drücken - auch noch in dem Alter. Es ist schön, wenn man merkt, dass die Kinder sich freuen, wenn man da ist, und sie sich auch schon immer freuen, in den Ferien mal zu mir zu kommen. Ich fühle mich gebraucht.
Was ich schreiben würde, wenn ich einen Werbeslogan für Familienpaten schreiben müsste?
Kinder geben viel zurück!
